Nachruf: Klaus Coder verstorben

Klaus Coder

Klaus Coder

Als Ende der siebziger Jahre der ADMV der DDR die Konstruktionsunterlagen für die Formel E – 600 in Dresden veröffentlichte, war Klaus Coder einer der ersten Interessenten, die sich mit dem Bau eines solchen Fahrzeuges befassten.

Das dann seine Eigenbau – Konstruktion nicht die allerschönste war, war für ihn unwichtig. Er selbst nannte den Wagen liebevoll „meine Fledermaus“! Schnell sollte das Ding sein und das war es dann auch.

Er erkämpfte sich damit die ersten Sporen im Formelrennsport der DDR und stieg 1984 in die Formel Easter bis 1300 ccm LK II um. Als er sich dort 1987 im Vorderfeld platzieren konnte war der Aufstieg in die Leistungsklasse I nicht mehr auf zu halten. Dort startete er dann mit den DDR – Spitzenfahrern Ulli Melkus, Bernd Kasper und Frieder Kramer gemeinsam in den Läufen zur DDR – Meiserschaft.

Das dort die Trauben verdammt hoch hingen und ein Erfolg nur noch mit größten Anstrengungen auf technischen und finanziellen Gebiet machbar war, wurde Klaus bald allzu klar.

Ende 1990 zog sich Klaus aus dem aktiven Rennsport zurück und vermietete seinen SEG im VFV an verschiedene Sportfreunde, dabei war ihm das wichtigste nicht das Geld, sondern das „dabei“ sein.

Seinen schönsten Erfolg feierte er aber 1991, als in zweiter Ehe sein Sohn „Moritz“ geboren wurde.
Am 30.01.2009 verstarb er in Altenburg.

Im Namen der HAIGO – Fahrerschaft wünschen wir seinen Töchtern Kathleen und Doreen sowie Sohn Moritz und allen Angehörigen, viel Mut und Kraft für die nächste Zeit.
Wir werden Klaus nicht vergessen.

Im Namen der HAIGO
Stromhardt Kraft