Manfred Kuhn verstorben

In Fahrerkreisen und darüber hinaus kennen ihn alle nur als Manne Kuhn.
Er war der mit der „Berliner Schnauze“
und mit immer einen flotten Spruch auf den Lippen, egal zu welchen Anlass.
Ich kenne „Manne“ seit 1974 und habe ihn immer als einen empfunden, der aus einem scheinbaren „Nichts“ immer noch was brauchbares machen konnte. Besonders in Erinnerung sind mir zwei Dinge von ihm geblieben.
Einmal sein unglaubliches Glück bei seinem Trainingsunfall 1977 auf dem Schleizer Dreieck im Schauerschacht.
„Manne“ traf dort bei hoher Geschwindigkeit einen ausgewachsenen Hirsch, der sich auf die Rennstrecke verirrt hatte, der Hirsch musste noch an Ort und Stelle erschossen werden, aber Manne kam mit dem Schrecken davon.
Die zweite Erinnerung an „Manne“ war eher eine der besonderen Art und Weise. Zum Schleizer Dreieck Rennen im Jahre 2009, feierte er sein 50-jähriges Renn –Jubiläum und fuhr mit einem von mir zur Verfügung gestellten MT – 77 und mit der originalen Puhdys – Werbung mehrere Ehrenrunden auf dem Dreieck. Danach hielt er offiziell am Start und Ziel um die Hand seiner Barbara an, die ihm bereitwillig und unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer ihr „Ja „ gab.
Ein Jahr später, traute die Schleizer Pastorin Frau Fuchs die „Verlobten“ auf dem Startplatz des Schleizer Dreieck offiziell und „Manne“ gab Babara sein Eheversprechen.
Am 22.12.2017 viel nun für den Rennfahrer aus Zepernick die letzte Zielflagge in seinem bewegten Leben.

Er war der HAIGO immer ein aufgeschlossener Beobachter, hatte auch hier und da was zu „meckern“ aber betonte immer und bei jeder Gelegenheit, dass er es begrüßt, wenn es weiter geht.
„Manne“ wir werden Dich nicht vergessen und Deine Sprüche in guter Erinnerung behalten, versprochen.

Stromhardt Kraft
Im Namen der HAIGO