Eine kleine Rezession von Volker Worm zum Buch „Ich wollte Weltmeister werden“ von Stromhardt Kraft

Stromhardt Kraft hat ein Buch geschrieben, ich habe es vorigen Mittwoch erhalten und konnte es nicht wieder aus der Hand legen. Es hat mich so gefesselt, das ich es bis Freitag zu Ende gelesen hatte.

Stromhardt erzählt auf über 250 Seiten von seinen motorsportlichen Träumen, von der Realität in der DDR und er gewährt auch tiefe Einblicke in sein privates Leben. Er berichtet über die Schwierigkeiten und Mühen auf dem Weg zum Rennfahrer unter den damaligen Bedingungen, er erzählt von der Macht und Willkür mancher Funktionäre und den Schikanen der Behörden und er lässt den Leser teilhaben an seinen Erfolgen und seinen Niederlagen. Sehr liebevoll schreibt er über seine Familie, seine Freunde und Helfer, ohne deren Hilfe und Unterstützung er seinen geliebten Sport nicht hätte ausüben können. Große Betroffenheit stellt sich beim Lesen ein über seinen schweren Unfall mit der MZ am Sachsenring, seine dabei erlittenen schweren Verletzungen und über seinen monatelangen Weg zur Genesung. Seinen späteren Wiedereinstieg in den Motorsport mit dem Renntrabant und später mit dem Formelrennwagen MT 77 habe ich ja sozusagen miterlebt.

Hier hat einer ein Buch geschrieben, von dem man zu Recht sagen kann, er hat nichts anderes als Benzin im Blut! Das beste Buch, das ich zu dieser Thematik bisher gelesen habe!
Danke dafür!

Volker Worm

 

 

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Notschriften Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (8. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3945481007
  • ISBN-13: 978-3945481004